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Fortbildung (FB)

Nichts ist so beständig wie der Wandel: Deswegen ist lebenslanges Lernen unumgänglich. Je spezialisierter der Wissensbereich, umso früher ist dieses Wissen nicht mehr zeitgemäß. Medizinisches Wissen hat eine Halbwertszeit von ca. 5 Jahren. Danach ist es revisionsbedürftig. Patienten haben jedoch immer Anspruch auf eine hochwertige, dem Stand des medizinischen Fortschritts entsprechende Versorgung. So sieht es das Patientenrechtegesetz vor.

Podologische Maßnahmen haben sich in diesem Sinne stets am Stand der aktuellen evidenzbasierten Medizin, der Medizintechnik und den Standards der podologischen Profession zu orientieren. Aktualität setzt natürlich dauerhafte Fort- und Weiterbildung voraus. Podologinnen und Podologen tun gut daran, entsprechende Nachweise (z.B. Teilnahmebescheinigungen etc.) vorzuhalten. Als Orientierungsgröße der Menge an Fortbildung pro Jahr kann für alle praktizierenden Podologinnen und Podologen die sich ergebende Forderung aus den Fortbildungsrichtlinien der GKV (§ 125 SGB V, Rahmenvertrag mit Anlagen) herangezogen werden.

Für Praxisinhaber und Fachliche Leiter/innen von Podologiepraxen mit Kassenzulassung besteht neben Forderungen aus dem Patientenrechtegesetz eine vertragliche Fortbildungspflicht nach § 125 SGB V. Pro Jahr sind 12 Fortbildungspunkte nachzuweisen. Welche Veranstaltungen "punktwert" sind, ergibt sich aus Anlage 2 der Rahmenempfehlungen. Vertiefende Informationen unter: http://www.podologenschulen.com/11.html


In Deutschland ist ein sehr umfassendes Fortbildungsangebot für Podologen existent. Berufsverbände, Produkthersteller und Produktvertreiber, Schulen für Podologie und unzählige sonstige Anbieter bieten ihre Dienstleistungen im Fortbildungsbereich an. Nicht alle Fortbildungen sind qualitativ hochwertig und ihren Preis wert. Daher: Aufgepasst! Eine sorgsame Prüfung des Angebotes vor Anmeldung ist stets angezeigt.

Ob diesem umfassend existenten Fortbildungsangebot nehmen wir ab 2017 davon Abstand, Fortbildungen anzubieten. Wir konzentrieren uns mit unseren personellen Ressourcen ausschließlich auf die grundständige Basis-Ausbildung im Vollzeit- und Teilzeitmodell.

Vorschau:
Samstag, 18.11.2017, 10.00 bis 13.00 Uhr, Diabeteszentrum St. Marienkrankenhaus, 7. Diabetestag mit ärztlichen Fachvorträgen, Beratungen der Podologie, der Fußorthopädie Mitterle, der Diabetesschule sowie einer Industrieausstellung mit Produkten für Diabetiker. Getränke und kleiner Imbiss kostenlos. Das Veranstaltungsprogramm wird spätestens 4 Wochen vor dem Termin hier zum Download eingestellt.

Weiterbildung (WB)

setzt Berufsausbildung und Berufserfahrung voraus. Weiterbildungen dienen dem Ziel, die in der Ausbildung und Berufsausübung erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vertiefen, zu erweitern und die Teilnehmer zu befähigen, besondere Aufgaben in den jeweiligen Berufsbereichen zu übernehmen. Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung an einer durch das jeweilige Bundesland anerkannten Weiterbildungsstätte darf die WB-Bezeichnung neben der Berufsbezeichnung geführt werden.